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Hot crime
R
SchamlusT
Dead like me
H. MICHAEL MARTIN

PROLOG
                                                                                               Alles ist Kunst.                                                                     
In jedem lauert Gier, Lust und das BOESE!

Für Jugendliche nicht geeignet.

SCHAMLUST
                       Hübsches Wort, überraschend zweideutig.                        
Es bedeutet, dass Wolf van Visie, in Cap Ferrat mit zwei Frauen in einer Ehe zu dritt lebt, diese auch durch seinen Reichtum ausleben darf.
               Aber auch, dass er, bevor er die Mädchen aufs Kreuz legen kann, erst andere aufs Kreuz, und anschließend auch umlegen muss.                                          Doch zwei Killer sind auf der Jagd nach dem Geld und der Wahrheit.
Ahnungslos, dass hübsche Mädchen tödlicher als der Biss einer Kobra sein können.

Küss mich, flüsterte der Tod.
J
Copyright © 2014 Hans Michael Martin
Weigelstr.4
34117 Kassel
Germany
www.martinart.de
All rights reserved.
ISBN:150084117X
ISBN-13:978-1500841171

       

Kapitel 3
 Als sich Sylvia vor sechs Wochen, in Cap Ferrat eine schwere Bronchitis zuzog, hatte France ihr alle möglichen haitianischen Zaubermittelchen zusammengebraut. Nach dem letzten Tee, diesmal aus gehackten Zwiebeln
mit Honig, war sie mit ihrem Voodoo-Humbug am Ende, hatte das Handtuch geworfen. Sylvia solle die vom Arzt verschriebene Antibiotika einnehmen, vermutlich wären fiese, resistente Bazillen die Ursache. Wegen der Ansteckungsgefahr sollte sie das Bett im Gästezimmer hüten, müsse pünktlich alle sechs Stunden, die Tabletten mit sehr viel Wasser einnehmen.
 „Du brauchst nicht hier zu bleiben, fahr nach Nizza oder Monte Carlo, entspann dich“, hatte Silvia geantwortet. Mit ihrem kalkigem Gesicht, den dunklen Augenringen sah sie erschreckend krank aus.

France war wegen ihren Wunderheilungen, die alle ergebnislos verliefen, um Sylvia innerhalb von zwei Stunden gesundzubeten, ziemlich angesäuert. Was natürlich nur an mir, dem ungläubigen Thomas, lag.
Nun musste sie erst einmal Abstand von mir gewinnen, der mit unsachlichen Einwänden sowie Bestmarke auf der Dummheitsskala, alle ihre aufopfernden Bemühungen sabotiert hatte.
Doch eine Disco oder andere Unterhaltungs Tempel aufsuchen, wollte sie auch nicht. So hatte sie beschlossen nach Nizza in das fünf Sterne Hotel Palais Le Solei, an der Promenade des Anglais zu fahren. Dort im Wellness Bereich erhoffte sie, dass bei höchstmöglicher Hitze ihr erlittener Schmach schmelzen und sie von den fiesen Bazillen dekontaminieren würde. Noch schmollend, weil ich zur Fahrt den Thunderbird verweigerte, hatte sie dort Bill Sidles und seine Frau Nana kennengelernt.

Doch eigentlich lief es genau umgekehrt.

Bill Sidles war Inhaber einer großen USA Supermarkt Kette, sowie von drei GM-Autohäusern in Florida. Er war schon über sechzig, mit einem runden, gefälligem Gesicht und ebensolcher Brille, mit goldenem Rand. Er hatte eine Glatze und ziemlichen Bauch, aber auch mehr als einhundert Millionen US Dollar. Nebenbei war er Eigner einer 30 Ft. Motorjacht, Besitzer mehrerer Wohnungen, einem Grundstück mit Haus und 100 verschieden Bäumen, in Key Largo. Bill verfügte über alles, was das Leben, auch lebenswert machte, ein echter Amerikaner eben.
Immer eingehüllt in bunte, schlabberige Kleidung, traf er das vorherrschende Klischee eines reichen, etwas trotteligen Rentners aus dem Land der unbeschränkten Möglichkeiten.
Obwohl er die meiste Zeit in seinem Penthouse in Miami verbrachte, hatte er einen fahlen, blassen Teint. Er neigte zu Hautkrebs, mied die Sonne und trug spezielle Lichtschutzwäsche in allen Pastellfarben. Er lebte nur noch für Nana, seine vierte Frau, die er zwei Jahre zuvor in
Las Vegas zum Traualtar geführt hatte. Dort hatte er sie auch lieben gelernt, als sie bei der Topless Crazy Girls Show aufgetreten war.

Nana war dreißig Jahre jünger, fünfzehn Zentimeter größer und im Gegensatz zu ihm, immer up to date gekleidet. Sie hatte einen schwarzen Bubikopf, eine kleine Stupsnase mit eindrucksvollen, dunklen Augen im lächelndem Botox Antlitz. Ihre gute Figur mit langen, schmalen Beinen und einen auf Doppel D vergrößerten Busen war von der die Florida Sonne braun gebrannt.
Bill war ihrer überbordender Oberweite verfallen und er unternahm alles, um sie glücklich zu machen. Optisch passten sie überhaupt nicht zueinander. Aber bekanntermaßen umgeben sich ältere, unscheinbare Männer, gerne mit attraktiven, jungen Frauen, möglichst mit Triple X Brüsten. Was ihnen meistens auch gelingt, wenn sie im Gegenzug, über ein gleichermaßen, herausragendes Vermögen verfügten.
Nana liebte ihn ebenfalls auf ihre spezielle Weise und mit dieser machte auch sie ihn glücklich. Aber insgeheim ließ sie ihre tolle Oberweite lieber von attraktiven Mädchen bewundern, obwohl sie nicht zögerte, diese sowie den uneingeschränkten Rest ihres geschmeidigen Körpers einzusetzen, wenn es sich um eine nützliche Notwendigkeit handelte.
Wie zum Beispiel, bei attraktiven, verschwiegenen, Beach Boys.

Die beiden waren aus Athen gekommen, wo Nana geboren wurde und ihre Verwandtschaft besucht hatte. Die Rückreise nach Miami hatten
sie für drei Tage Sightseeing Nizza unterbrochen. Nach ihrer Ankunft, sowie einem kurzen Bummel über die Promenade des Anglais, hatten
sie sich im Hotelrestaurant ein leichtes vier Gänge Dinner mit einer Flasche Don Perrion gegönnt.
Vom Flug sowie Champagner etwas angeschlagen, wollte Nana vor dem ins Bett legen, noch kurz die Hotel Sauna aufsuchen.
Bill dagegen, verspürte keinerlei Ambitionen sich weiteren Anstrengungen auszusetzen, oder gar nackt, in öffentlichen Saunen herumzustolzieren. Er zog es vor, sich noch einen kleinen oder auch größeren Tennessee Whiskey in der Hotelbar zu genehmigen.

Derweilen hatte Nana sich umgezogen, war in einen leichten, weißen Lacoste Fitnessanzug geschlüpft und mit dem Fahrstuhl in den Wellness Bereich des Hotels gefahren. Dort duschte sie kurz, legte ein Handtuch um die Hüfte und betrat die Sauna.
Dort, auf der mittleren Stufe, mit zwei großen Handtüchern bewaffnet, hatte sich mittlerweile France breitgemacht, die sie neugierig von Kopf bis Fuß musterte. Nana war zwar gewohnt sich topless zu zeigen, doch in den Vereinigten Staaten war es nicht selbstverständlich, unten rum total nackt herumzulaufen. Dagegen saß das dunkle Mädchen scheinbar schamlos, mit angezogenen, gespreizten Beinen auf ihrem Handtuch. Auf den ersten Blick sah es sehr unzüchtig und ordinär aus.
Verunsichert war sie stehen geblieben, überlegte, wo sie sich hinlegen sollte, wobei sie verlegen, versuchte an dem Mädchen vorbei zu sehen. France hatte sich nur aufrechter gesetzt, etwas auf Französisch gemurmelt, ihr Handtuch etwas zur Seite gezogen, und mit einem Finger vor sich gedeutet. Schüchtern nahm Nana ihr Handtuch von der Hüfte und setzte sich neben France, wobei sie aber ihre Füße schräg auf die darunterliegende Stufe stellte.
Ohne ihre prüfenden Blicke von ihr zu nehmen, quatschte France munter weiter, versuchend mitzuteilen, Schweiß dürfe nicht aufs Holz tropfen. Es wäre besser sich ihr zuzuwenden und auch die Füße auf das Handtuch legen. Doch Nana, die kein französisch sprach, verstand nur Bahnhof. Verlegen lächelte sie France an, machte jedoch keinerlei Anstalten, sich zu bewegen.
Es dauerte einen kleinen Moment, bis es France dämmerte, dass Nana kein Wort verstand. Wegen ihrer Dummheit musste sie heftig lachen und im holprigen Englisch, wiederholte sie ihre Worte. Aufgrund des unvermuteten Lachanfall sah Nana sie etwas verwirrt an, jedoch es war ehrlich, ansteckend und sie musste mitlachen.
Die Sicht auf den rosa Streifen, zwischen dunklen Schenkeln, reizte sie, trotz oder wegen der ordinären Haltung. Es erinnerte an ihre erste Freundin aus Puerto Rico, mit der sie Sex hatte. Doch sie schämte sich, sich so offen einem fremden Mädchen gegenüber zu setzten.
So stand sie nur kurz auf und zog ihr Handtuch etwas unter die Füße.
France waren Nanas heimliche Blicke nicht entgangen, automatisch zogen sich ihre Knie leicht zusammen. Scham, Prüderie oder Neid war ihr bestens bekannt, und aus Erfahrung war es ihr möglich, Ablehnung oder Zustimmung, aus Haltung und Gesichtsausdruck deuten zu können.
Doch der Griechin schien zu gefallen, was sie sah und ihr gefiel, was sie selbst sah.
Ihre Brüste sind ja sagenhaft und sicherlich gemacht, fuhr es ihr durch den Kopf.

 „Bonsoir Madame, mein Name ist France, ich bin in Port de Prince geboren“, sagte sie lächelnd, ihre dunkle Hautfarbe erklärend.
 „Ich heiße Nana, Griechin, aus Athen auf der Durchreise nach Florida, Miami“, antwortete Nana, gewinnend zurück lächelnd.
Was aber nicht ganz richtig war, sie war zwar in Griechenland geboren, besaß aber nur einen amerikanischen Pass, doch ihre Heimat war immer First.
 „Oh wie cool, Miami“, entgegnete France begeistert, mit deutlichem Blick  auf ihren Busen.
Nana hatte natürlich bemerkt, dass die Französin sie nach Männerart musterte, sie spürte förmlich, wie die Blicke ihre Brüste abtasteten, glühend auf ihrer Haut brannten. Aber scheinbar verfügten einige sensitive Frauen über eine weitere Evolution Entwicklungsstufe, die es dem Unterbewusstsein ermöglichte, Impulse zu senden und zu empfangen.
Eine Art von kühlen Schwingungen lief periodisch über ihre Haut, die ihre geheimsten Sehnsüchte, zutiefst empfundene Gefühle weckten, Hüter all ihrer Erinnerungen waren und sie erschauern ließen.
Und nun nach ihren, wie sie glaubte, unmerklichen Blicken gab Nana jegliche Zurückhaltung auf, sie wollte deutlich erkannbar geben, was ihre Nervenleitungen so erregte. Sie stand auf, zog ihr Handtuch auf die Stufe und setzte sich dem dunklen Mädchen  gegenüber.

Die Französin war äußerst attraktiv, ihre schwarzen, abwärtsgerichteten Pupillen verschwanden fast unter den langen Wimpern, die vollen Lippen besaßen einen lasziven Touch, wodurch sie etwas überheblich wirkte. Ihre schwarze, schulterlange Löwenmähne, glänzte im Licht magisch bläulich, erinnerten an ein ägyptisches Dancing Girl aus Las Vegas. Ihre Figur war sportlich, trainiert und schlank, unter der samtartigen, braunen Haut, waren die Konturen der Rippen zu erkennen. Sie besaß einen ziemlich hohen Brustansatz mit kleineren, festen Brüsten und ausgeprägte Brustwarzen. Und selbst wenn sie so mit angezogenen Beinen saß, war ihr Bauch flach und unter einem winzigen Cutstreifen war ihr Schambereich völlig haarlos, scheinbar unbewusst hatten sich ihre Beine wieder geöffnet.
Wie sie nun beim direkten Hinsehen erkannte, deutete der schwarze Rand ihrer nur wenig hervortretenden Schamlippen sowie die dunkle Hautfarbe, auf schwarze Vorfahren hin. Ihre erste Freundin, mit der sie lesbische Erfahrungen gesammelt hatte, war auch eine Mulattin,
und vor allem, genau so herrlich jung gewesen. Sie hatte es nie vergessen.
Nana besann sich auf ihre alte Las Vegas Show Chorografie, Bauch rein Brust raus. Wobei sie zusätzlich ihren Oberkörper vorbeugte,
ihn leicht drehte, um der Französin ihren Busen auch bestens präsentieren zu können.

France hatte fasziniert zugesehen. Erotik Chorografien waren ihr ebenfalls bekannt und es war glasklar, mit dieser unwiderstehlichen Männer Vorführung wollte die Griechin sie heißmachen, denn beide wussten, auch tiefe Weiblichkeit liebt große Brüste und ein tolles Dekolleté.
Mit ihrer Freundin Sylvia, die einen etwas kleineren Busen als sie besaß, hatte sie schon oft über Vergrößerungen nachgedacht und der
Super Busen der Griechin war gemacht. Authentischer Informationen könnte sie kaum erhalten, sie würde die Griechin ausfragen und gleichzeitig den Reiz, den sie auf sie ausübte, unmissverständlich verdeutlichen.
Während sie mit dem linken Zeigefinger leicht ihre Schamlippen berührte, rief sie euphorisch.
 „Mon dieu, wie geil, solche möchte ich auch haben“.
Diesmal konnte Nana in ihre Augen sehen, sie schienen einem dunklen See zu gleichen, in dem sie zu ertrinken drohte.
Und als ob sie nur darauf gewartet hätte, berichtete sie von der Operation, dass ihre Brüste das Werk eines befreundenden Chirurgen in
Miami sei. Als ob sie zu der Werbeabteilung des Chirurgen gehörte, beantwortete sie freudig alle Fragen zu Schmerzen oder Operation,
wobei sie ihre Brüste anhob, die feinen Narben zeigte, die sonst kaum sichtbar, in der Brustfalte verliefen.
Sie beschrieb verschiedene Methoden der Einbringung von Implantaten, unter der Brust, durch die Achselhöhle, auf oder unter dem Brustmuskel, und dass sie sich die Implantate durch die Brustfalte auf den Muskel legen lassen, auch um die Sensibilität der Warzen zu erhalten, die sogar zeitweise etwas Milch absonderten.

Wie ein Schwamm sog France ihre Worte auf.
 „Es sieht einfach voll geil echt aus, nicht wie gemacht, aber wenn die Implantate über dem Brustmuskel liegen, sind sie dann nicht        erfühlbar?“, fragte sie.
 „Willst du es selbst herausfinden“, hatte Nana lächelnd geantwortet.
France nickte begeistert und machte Anstalten aufzustehen.
 „Bleib so sitzen, ich rücke näher ran“, entgegnete Nana aufstehend, wobei sie das Handtuch zu ihren Beinen zog.
 „Es darf kein Schweiß auf das Holz kommen“, lächelte sie verschmitzt.
Natürlich wusste France, warum sie ihre Position nicht ändern sollte. Sie nahm die Hand von ihrer Scham, und mit beiden Händen befühlte sie zärtlich Nanas Brüste und die hart gewordenen Brustwarzen.
Erschaudernd schloss Nana die Augen, lang vermisste Gefühle überwältigten sie und wie von selbst glitt ihr Finger vorsichtig zwischen Frances Schamlippen. Sie fühlte warme, feuchte Weichheit, beugte sich etwas vorüber, die Lippen von France suchend. Als ihre Zungen sich berührten, schien in ihrem Kopf etwas zu explodieren und ohne es steuern zu können, spritzte es aus ihr heraus.
Es war peinlich, ihr Handtuch war feucht geworden, die Französin hatte es bemerkt, Scham und Hitze raubten ihr die Luft zum Atmen, jeden Moment konnte jemand die Sauna betreten. Entschlossen fasste sie France an die Schulter, wobei sie lockend in ihren Mund hauchte.
 „Komm wir gehen in meine Suite, ich stelle dich meinem Mann vor, er ist der beste Brust OP Experte, den du finden kannst“.

Für France war Squirting nicht ungewöhnlich, peinlich oder gar eklig. Sie wusste darauf konnte man sich nicht vorbereiten. Es passiert einfach. Doch sie selbst war nicht gekommen und hatte schon vermutet, dass Nana nicht Solo war. Aber einer ihrer unumstößlichen Prinzipien lautete, sich niemals in eine Beziehung einzumischen. Es sei denn, es wäre ausdrücklich erwünscht, so wie sie, Sylvia und Wolf, in Promiskuität lebten.
In dieser heiklen Angelegenheit hatte sie schon zwei schmerzhafte Lektionen erhalten, weiteres Lehrgeld wollte sie nicht zahlen.
Auch wenn Nana, insbesondere ihre großen Brüste, sie stark erregte, sie wollte keinen Ärger und eigentlich auch keinen Mann.
Aber alleine herumzulaufen war langweilig, mitgehen konnte sie ja mal, und sie nickte zustimmend.
Die beiden duschten kurz, zogen hastig ihre Sachen an und brachten ihr Make-up in Ordnung. Und während der Fahrstuhl nach unten fuhr, überlegte jede für sich, wie der weitere Abend wohl verlaufen würde.

 C’est la vie", dachte France, vielleicht waren die beiden Swinger. Jedenfalls litt die Griechin unter sexuellen Notstand, so schnell wie sie gekommen war und die angeblichen Experten Kenntnisse ihres Mannes waren höchst interessant. Vielleicht würde sie doch noch zum Orgasmus kommen, sie würde einfach abwarten.

Nana dagegen hatte fest beschlossen, ihren französischen Glücksfall nicht aus der Hand zu lassen und ihrem Mann diesen Abend nicht nur die Wahrheit zu sagen, sondern vorzuführen. Aus seinen Andeutungen hatte sie entnommen, dass er wie fast alle Männer einem flotten Dreier nicht abgeneigt war. Was sie aber bisher immer, scheinbar entrüstet, abgelehnt hatte.
Obwohl sie während ihres Studiums an der University of Texas, El Paso, wirklich kein Kind von Traurigkeit gewesen war sogar gleichzeitig mehrere, lesbische Beziehungen nachgegangen. Und noch bis zu ihrer Heirat mit Bill war sie ihren Neigungen zu Pärchen mit Bi Frauen gefolgt.
Aber nach der Heirat hatte sie dieses tunlichst unterlassen, oder sich heimlich mit einem einzelnen Mädchen zu vergnügen.
Einem Partnertausch mit einem Paar würde Bill sowieso niemals zustimmen, doch sie selbst wäre nicht direkt eifersüchtig, wenn er ihrem Beisein eine andere vögeln würde. Sie wusste, dass sich ihre sexuelle Leidenschaft für ihn in Grenzen hielt, auch weil er sie kaum befriedigen konnte. Doch sie befürchtete, dass Bill an einer anderen Frau und leidenschaftlicher, mehr Gefallen finden könnte, besonders wenn sie auch noch attraktiv wäre.
Ihre Ehe, ihr Leben im Luxus, würde sie nie und nimmer gefährden.
Natürlich war ihr auch bewusst, dass Sexualität mit die wichtigste Triebfeder war, zumindest im Leben eines Mannes und das die meisten Ehen daran kläglich scheiterten. Gegenseitig hatte man sich kaum noch etwas zu sagen. Ungeschminkt, mit Lockenwicklern im Haar, welker Haut und Cellulitis, reizte sie ihn nicht mehr. Und umgekehrt, mit Glatze, dickem Bauch, ungepflegt und erschlafften Gliedern, er sie auch nicht.
Darüber hinaus verloren beim Älterwerden die Frauen meist auch die Lust am Sex, während sogar Methusalems immer wollten. Selbst auf allen Vieren kriechend, liefen sie dem Reiz der Jugend, wie Lemminge hinterher.
Nana hatte deshalb schon hypothetisch nachgedacht, mal ein junges Mädchen mitzubringen. Es würde ihren Neigungen entsprechen, Bill würde sein Interesse nicht so schnell an ihr verlieren und sich möglicherweise selber eine Jüngere besorgen. Nur hatte sie bisher nicht den Mut aufgebracht, ihre lesbische Veranlagung offenzulegen, weil sie nicht einschätzen konnte, wie er darauf reagierte.
Im Grunde war er ein typisch amerikanischer Spießer, dachte sie.
Aber hier in Frankreich wäre es nur ein kleines Risiko, aber ein wichtiger, entscheidender Schritt, um endlich ihre Neigungen, auch in Florida erfüllen zu können. Und gleichzeitig würde es auch ihr langweiliges, unbefriedigendes Sex Leben ändern, wovon schließlich beide profitieren würden. Selbst wenn die Französin mit Bill schlafen würde, es wäre nebensächlich.
Weit weg von zuhause, was konnte da schon passieren? Er und sein Geld würden bei ihr bleiben und das Mädchen in Frankreich, sie würde sie nie wiedersehen..
Wie sehr sie sich irrte, konnte sie nicht ahnen.

Außerdem hatte der erotische Anblick eines jungen Mädchen schon verloren geglaubte Sehnsüchte und Hoffnungen wieder erweckt, sogar zu unerwarteten Squirting verholfen. Aber es war zu überraschend, zu schnell und viel zu flüchtig gewesen.
Sie wollte, nein sie musste endlich wieder weibliche Haut und Scham schmecken.
Als sie daran dachte, stach es wie mit Tausenden Nadel in ihrer Brust und Unterleib, der feuchte Zwickel ihres Höschen, rieb aufdringlich zwischen ihren Beinen.
 „She makes my day", dachte Nana von Lust überwältigt, ich brauchte es jetzt.

Bill hatte es sich unterdessen an einem kleinen Tisch, mit Aussicht auf Promenade des Anglais sowie einem doppelten Jack Daniels über Eiswürfeln, gemütlich gemacht. Die Barhocker waren viel zu unbequem.
Als sich seine Frau, mit einem bildhübschen, kakaobraunen Mädchen, zu ihm an den Tisch setzte, war er schon leicht beschwipst.
Er war nur leicht verwundert, dass Nana im Fitnessanzug die Bar betrat, wo sie sonst so ein Theater mit ihrer Garderobe machte.
Etwas mehr wunderte es ihn schon, als sie das Mädchen, welches sie noch keine Stunde vorher gekannt hatte, als ihre Freundin France vorstellte. Doch als sie kurz darauf das Mädchen aufreizend langsam auf den Mund küsste, fing es an unter seinem Slip zu drücken und mit einem hastigen Schluck leerte er sein Glas.
In Key West oder Las Vegas war Geknutschte zwischen Frauen zwar Gang-und-gäbe, aber intensive, aufreizende Zungenküsse, gehörten selten dazu. Eigentlich hatte er nichts dagegen einzuwenden, doch er schaute sich kurz um, ob sie von anderen Gästen beobachtet wurden, es wäre ihm etwas peinlich gewesen.

 „Darling wir haben schrecklichen Durst, uns ist sooo heiß“, flüsterte seine Frau ihn merkwürdig anlächelnd, wobei sie das Mädchen dicht zu sich heranzog und wieder auf die Lippen küsste. Doch diesmal ohne Zunge.
Auf Bills Stirn erschienen kleine Schweißperlchen, ihm war ebenfalls sehr heiß geworden. Er winkte einem schlanken Kellner in der Nähe
und bestellte zwei große Gläser Guinness, aufgegossen mit einem Schluck Champagner. Für sich orderte er noch einen Jack Daniels, mit Eis, zur Vorsicht doppelt. Der junge Bursche könnte sich ja verlaufen.
Als der Kellner zurückkam, stellte er kaum hinsehend, die die Getränke hastig auf den Tisch. Seine Augen starrten gebannt auf das Dekolleté seiner Frau, so als wolle er den geöffneten Reißverschluss hypnotisieren, sich noch weiter zu öffnen und ihre Brustwarzen freizulegen.
Bill gab ihm knappe dreißig Sekunden, bevor er ihn aus der Suche riss.

 „Das war alles Boy“, erschreckte er ihn laut. Sein Zusammenzucken und neidisches Gesicht  erfreuten sein altes Herz. Was nützt die Jugend und Figur, zu ihm gehörte das Dekolleté, dachte er zufrieden.
 „Cheers Darling“, sagte Nanna ihm zuprostend.
 „à votre santé“, hauchte ihre neue Freundin verlegen und beide nahmen einen Schluck aus dem Glas. Doch ihr schien das Getränk nicht zu schmecken, sie verzog den Mund.
Aber Bill wusste aus Erfahrung, es war ein guter Durstlöscher, durch den Champagner schoss der Alkohol ins Blut und löste schnell Hemmungen. Etwas belustigt prostete er zurück und genehmigte sich noch einen größeren Schluck Tennessee Whiskey.
Doch schon kurz danach, als seine Frau den Rest ihres Glases in einem Zug lehrte, für sich und ihre Freundin einen neuen Drink haben wollte, diesmal nur mit Champager gefüllt. Aber vorschlug den Champagner in ihrem Appartement zu trinken, weil ihre Freundin wegen einer Brust Operation um Rat bitten wollte, welches Volumen zu ihrer Figur passte, dazu müsste sie sich ja freimachen, was in der Hotelbar sicherlich etwas putzig aussehen würde.
Da war er schon etwas mehr, als nur verwundert.
Dass ein Glas Stout mit etwas Schampus, sie so enthemmt hatte, konnte er nicht so recht glauben. Sicherlich, ausführliche Erkundigungen diverser Plastic Surgery in Florida hatte er gesammelt, sich auch ausführlich über Form, Cup-Größen sowie Inhalt der Implantate informiert. Aber eine Brustvergrößerung Koryphäe war er deshalb noch lange nicht.
Was natürlich auch seine Frau wusste. Wenn sie nun plötzlich ein attraktives, fremdes Mädchen mitbrachte, das ihm ihre Brüste zeigen wollte, führte sie sicherlich etwas im Schilde. Aber so alt oder verrückt um es abzulehnen, war er nun doch nicht, er wollte auch wissen, was sie vorhatte.
Schnell winkte Bill dem Neidhammel Kellner, trotz seines dauer Dekolleté Blicks, setzte er ein großzügiges Trinkgeld auf die Rechnung und unterschrieb den Beleg. Als er mit den beiden Händchen haltenden und Po wackelnden Mädchen, aus der Hotelbar ging, glaubte er lästernde Blicke in seinem Rücken zu spüren.
 „Fuck you", dachte Bill, ich bin doch im Land der Toleranz, in Frankreich, und zusammen mit Jack Daniels war es ihm überhaupt nicht peinlich.
Ihre Suite befand sich im vierten Stock des Hotels, mit herrlicher Aussicht auf die beleuchtete Promenade und funkelnden Positionslichter der Schiffe. Als Bill leicht schwankend die Tür hinter sich zuschlug, zeigte Nanas neue Freundin nicht nur ihre Brüste, sondern beide führten ihm mehr vor, als er sich in wildesten Fantasien hätte vorstellen können. Schon immer hatte er von einem lustvollen Date, mit zwei hübschen
Bi Girls geträumt. Es hätte auch drei sein können, denn er sah gerne zu.
Doch wenn Bill dieses Thema bei Nana vorsichtig angeschnitten hatte, war er immer auf heftige Ablehnung gestoßen. So hatte er auch nicht
so richtig glauben können, dass seine Frau plötzlich ein völlig fremdes Mädchen mit ins Hotelzimmer nehmen die ihm ihre Brüste zeigen wollte. Zuhause in Florida hatte Nana noch nicht einmal ihren besten Freundinnen erlaubt, mit in ihr Schlafzimmer zu kommen.
Genau wissen konnte er es allerdings nicht, sie schliefen in getrennten Räumen.
Aber er wusste, dass sie keine Gelegenheit ausließ, vorzuführen, was ein begnadeter Chirurg geformt hatte und sie Komplimente von Frauen am meisten genoss. Vermutlich waren Alkohol, Sauna sowie die erotische Ausstrahlung der jungen Französin der ausschlaggebende Grund.
Ihr wollte sie imponieren, und so erwartete er nur eine kleine Champagnerrunde, mit Tittenshow und bestenfalls auch etwas anfassen.

Während er mit den beiden im Fahrstuhl nach oben fuhr, entwickelte sich in seinem Hirn, zusammen mit Jack, ein überaus genialer Plan.
Zunächst wollte er durch Champagner aus der Zimmerbar, die Enthemmung beider noch weiter fördern und nach einigen Schlückchen zur Brüste Begutachtung schreiten. Seine Frau müsste er, wegen ihrer latenten Zeigefreudigkeit, nicht auffordern ihre vorzuführen, sie würde es von selber tun, und nach kurzer Schamfrist würde sich auch das braune Mädchen von Bluse und BH befreien.
Natürlich müsste er anschließend ihre Brüste nicht nur betrachten, sondern vorsichtig betasten, um mögliche Knoten, Verhärtungen erfühlen zu können. Schließlich gehörte zu vertrauensvollen Ratschlägen, auch Anheben der Brüste, auch wegen Zusammenhangs von Größe, Gewicht und Gravitation.
Und letztendlich müssten auch beide Frauen gegenseitig intensive tast und Druckprüfungen vornehmen. Implantat mit Naturbusen vergleichen sowie Sensibilität der Brustwarzen erforschen. Selbstverständlich alles vorsichtig, ohne Zeitdruck und angereichert mit weiteren kleinen Schlückchen gekühltem Moet. Das Zusehen und Betasten würde nicht nur seinen kleinen Freund aufrichten, sondern wie er hoffte, auch seine Frau befeuchten.
Doch es verlief völlig anders, als es so todsicher geplant war.
Nachdem er die Tür geschlossen, sich zu den beiden umdrehte, war die Französin schon dabei ihrer Bluse, unter der sie noch nicht einmal einen BH trug, auszuziehen. Ihre Brüste waren hoch angesetzt, klein aber straff, die ausgeprägten Brustwarzen standen ab, wie kleine Babyschnuller. Aber das Bemerkenswerte war, dass sie ihm ihre Brüste gar nicht zeigte, sondern nur seiner Frau.
Nana öffnete den Reißverschluss ihres Trainingsoberteils, ließ die Jacke achtlos zu Boden fallen und mit einem heftigen Ruck riss sie ihren BH ab. Einen kurzen Moment standen beide erschauern still, bevor sie sich so verzehrend küssend in die Arme fielen, als ob sie ihr Leben lang aufeinander gewartet hätten.
Bill stand noch immer an der Tür, er hätte auch das Zimmer verlassen, oder einen afrikanischen Feixtanz aufführen können.
Er war nicht mehr existent.

Die beiden waren, Reste ihrer Garderobe am Boden verteilend, mittlerweile am King Sieze Bett angelangt, dass im halbdunklem des großen Raumes stand. Die Französin entfernte, nur auf einem Bein stehend, mit einem eleganten Fußschwung, ihren schwarzen String Slip.
Sie kniete hin, zog den weißen Slip seiner Frau herunter und presste ihren Mund auf ihre Scham. Guttural aufstöhnend riss sie die Französin hoch und wie gehetzt warfen sich beide umarmend auf die weiße Seidenbettwäsche. Küssen war Bill nicht fremd, aber diese animalische Exstase, das tiefe Zungengesäuge, kaum lösende Lippenpaare, scheinbar ohne Luft zu holen, hätte er nie für möglich gehalten.
Irgendwie schienen sie sich gegenseitig einzuatmen. Sie mussten über geheime Kenntnisse verfügen, oder an einem Tauchlehrgang ohne Sauerstoffflaschen teilgenommen haben.
Bill, dem das Blut nicht nur in den Kopf geschossen war, ließ von dem Vorhaben ab, sich noch einen Drink zu genehmigen. Er wusste, dass zu viel Alkohol das Stehvermögen seines besten Freundes, stark beeinträchtigte. Und da er unter Bluthochdruck litt, hatte sein Arzt gewarnt, falls er weiterhin aufrichtende Mittel einnehmen würde, und es auch noch brühwarm seiner Frau berichtet. Aber durch das Erregende, was er sah, brauchte er im Moment keine blauen Helfer. Doch wie lange die Erektion anhielt, wusste er nicht, und weil Nana es entdecken würde, hatte er auch nichts mitgenommen.
Obwohl er keine Minute versäumen wollte, was da auf weißer Seide so Aufregendes vor sich ging, die Drinks drückten, er musste dringend die Toilette aufsuchen.
Mit Mühe wand er Blicke und Sinne vom Bett ab, und auf wackeligen Beinen stakste er hastig ins Bad um sich auch noch etwas frisch zu machen. Einfachheitshalber entleere er seine Blase beim Duschen, wusch sich schnell, doch gründlich, wobei er aber vermied, seinen
noch halbstarken Freund, durch zu heftige Bewegungen zu reizen. Anschließend polierte er mit einem kleineren Hotelhandtuch seine beschlagene Brille, die er auf dem Waschtisch abgelegt hatte sowie den darüberhängenden Spiegel. Er besprühte sich schnell noch großzügig mit Chaps von Ralf Lauren oben und unten, wobei das Parfüm aber untenrum auf der Haut ziemlich brannte.
Nun wohlriechend blitze ihm im geputzten Spiegel ein Mondgesicht mit Glatze sowie ein unförmiger, blasser Körper, entgegen.
Bill machte sich keine Illusionen, er war alt, hässlich und fett, die Hoden hingen länger als sein Pimmel. Doch aus seinen langen Erfahrungen wusste er, dass gebündelte Millionen, Großzügigkeit, Champagner und Pastell Farben, schnell verschönten, alles im goldenen Licht erscheinen ließ. Einen Schlafanzug wie Hefner hatte er nicht mitgenommen, so schlüpfte er in einen babyblauen Versage Fließmantel und eilte etwas wackelig zurück ans Bett.
Aus der hellen Badezimmer Beleuchtung kommend, war es dort ziemlich dunkel.
Um besser sehen zu können, schaltete er die rechte Nachttischlampe ein, zog den Schreibtisch Hocker zum Fußende des Bettes, und setzte sich darauf. Etwas beleuchtet konnte er nun erkennen, was er dachte, immer sehen zu wollen, aber gar nicht wusste, dass es existierte, und ihn gleichermaßen Negativ, wie Positiv schockierte.
In aufeinanderfolgenden Lektionen sah er nun überdeutlich, dass seine Sexkenntnisse absolut nichts mit dem zu tun hatte was die beiden da vorführten, bestenfalls als kindlich zu bezeichnen waren. Die Französin war gerade dabei, die Brustwarzen seiner Frau aus ihrem Mund zu entlassen. Als sie abwärtsrutschen mit ihrer Zunge, Körper streichelnd, den Bauchnabel erreichte und langsam weiter abwärts glitt, befürchtete er noch die Ablehnung seiner Frau vor weitergehenden oralen Bemühungen.
Doch ihre bizarren Reaktionen ließen keinerlei Zweifel aufkommen, wie gewaltig er sich geirrt, seine Frau eigentlich nur oberflächlich kannte.

Mit beiden Händen ihre Brüste knetend, die Beine weit gespreizt, die sich an Orten befanden, von denen er nie gedacht hätte, dass eine Frau mit intaktem Skelett sie finden könnte, lag sie mit dem Rücken auf dem Laken. Sie bebte am ganzen Körper, wie umnachtet mit geschlossenen Lidern, warf sie ihren Kopf hin und her, wobei sich ihr Unterleib rhythmisch zuckend dem Mund des Mädchens entgegen bäumte, die an ihrer Vagina saugte. Natürlich wusste er, dass Nana oral bevorzugte, aber ihr absoluter Kontrollverlust, die Schamlosigkeit, das ekstasische Oralverlangen zu einem Mädchen, hätte er nie für möglich gehalten. Unverschämt machte sie ihm begreiflich, dass ihre Sexfantasien von den seinen weiter entfernt lagen als die Andromeda-Galaxie und er bislang nur im Glauben war, Frauen zu verstehen.
Durch Bills Brust fuhr ein Stich als ihm plötzlich klar wurde, dass ihre vulgäre, tranceartige Ekstase nicht an mangelnder geistiger Gesundheit, sondern an ihm lag.
Dass es Probleme mit Größe und Standvermögen seines besten Freundes gab, wusste er ja, aber oral zauberte er doch wie Merlin, war er in fester Überzeugung gewesen. Doch wie er jetzt sah, waren seine Bemühungen noch nicht einmal eines unterbelichteten
Zauberlehrlings würdig gewesen.
Die Französin bewegte nicht nur die Zunge, ihre Zähne kniffen sanft aber bestimmt in die Haut, sie stimulierte ihre Klitoris, saugte die Schamlippen in ihren Mund, die sie förmlich auszusaugen schien. Was sie da machte, war so widersprüchlich, anrüchig unästhetisch, eher schmutzig, und gleichzeitig doch so anregend, wünschenswert, wie Pipi trinken. Was er aber wegen befürchteter Zuordnung der Abartigkeit, leider nie gewagt hatte es zu äußern, geschweige auszuführen.
Und wenn Nana schon nach wenigen Zungenbewegungen vorgab, zum Orgasmus zu kommen war es nur vorgetäuscht gewesen, wie er jetzt sah. Bislang hatte er angenommen, dass sie Frigide sei, selbst auf oral nicht so abfuhr. Doch scheinbar wollte sie nur, dass er endlich mit seiner stümperhaften Leckerei aufhörte. Und seine Anschließende, nur Minuten dauernde Befriedigung, die meist mit Ejakulation über ihren Brüsten erfolgte, war ebenfalls unter Abwesenheit jeglichen Lustgefühls ihrerseits erfolgt.

Ärgerlich suchte Bill die Augen seiner Frau um ihre verlegene Reue zu erkennen, da sie nun verriet wie sie getäuscht, verraten und ihn mehr als intim Waschlappen benutzt hatte.
Doch als sie seinen Blick erwiderte, lachten ihre Augen. Du bist selbst schuld, sagten sie deutlich, sieh zu, wie ich wirklich bin, was ich fühle,
gleichzeitig hoffend, dass er endlich begreifen und vor allem, es auch tolerieren würde.
Bill kam sich wie ein verblödeter Schuljunge vor, dem gerade seine Lehrerin mitteilte, dass er eine hoffnungslose Niete sei.
Dabei war Nana es doch gewesen, die bisher jegliches abgewürgt hatte, wenn er auf Sex-Themen zu sprechen kam. Und erst heute, zum
ersten Mal, zeigte sie ihr wahres Gesicht, besser gesagt, ihre intimsten Körperöffnungen lustbesessen einem fremden Mädchen.
Warum hatte sie ihm niemals ihre Neigungen offen dargelegt, oder lag es vielleicht nur an der Französin, brauchte sie Hilfe einer Seelenverwandten um sich zu outen?
Aber er hatte es ja ebenfalls nicht getan, weil er sich vor ihr schämte. Er wollte nicht, dass sie ihn für einen dirty old man hielt.

Was war er doch für ein Idiot, fuhr es ihm durch den Kopf
.Selbst in diesem Moment versuchte er immer noch seine Blicke zu verschleiern, obwohl Nana ihm doch signalisierte genau hinzuschauen, wenn sie schon nicht darüber sprechen konnten. Natürlich wusste er auch, dass sie wie alle Menschen verborgene Sehnsüchte, bizarre Leidenschaften oder dunkle Dämonen, der scheinheiligen Gesellschaft verheimlichen mussten.
Doch nunmehr, wo sie frech darum zu betteln schien, ihre geheimen, unanständigen Seiten zu entdecken, konnte sie ihn ja kaum noch für abartig halten, und die Französin sowieso nicht. Aber selbst wenn, das Mädchen war ihm völlig egal, sie konnte es niemand erzählen der ihn und seine Frau kannte. Und Nana konnte es auch nicht, schließlich lag sie mit einer Frau im Bett, nicht er. Ihre durch das Las Vegas Engagement angekratzte Reputation würde bei den meist bigotten Amerikanern, völlig vor die Hunde gehen, und bei einer Scheidung hätte sie ganz schlechte Karten.
Die Reiseunterbrechung in Frankreich hatte ihr Leben buchstäblich auf den Kopf gestellt, von diesem Tag an, konnte er auch tabulose Spielchen einfordern, wünschen, was er machen, oder sehen wollte und seine Frau würde sogar gerne mitspielen.
Bei diesen Gedanken, die das Potenzial zu inneren Heilung hatten, übermannte ihn ein großes Glücksgefühl, er war bereit die ganze Welt zu umarmen.
Das Schicksal und die Französin hatten ihnen einen doppelten Joker zugespielt.

Schnell stand er vom Hocker auf, ging zum Nachtisch, und drehte den Lampenschirm so, dass der volle Lichtschein auf ihre Körper viel.
Die Vorfreude hatte seinen Pulsschlag erhöht, ihm war warm geworden, die Brillengläser waren wieder leicht angelaufen, und mit einem schnellen Griff zum Saum des Bademantels putzte er sie wieder auf klare Sicht. Doch beim Hochziehen hatte sich der Mantel leicht geöffnet, und aufgeputscht wie noch nie, stand sein Penis aufrecht, prall durchblutet wie zu seinen besten Zeiten.
Seine tiefen Ängste zu versagen, hatten sich in Luft aufgelöst und mit Gewissheit, nun sich alles erlauben und es auch ausführen zu können, hatte er vor dem Bett hingekniet und sich so weit wie möglich, vorgeneigt.
Direkt vor seiner Nase lag die Französin auf ihren Knien, mit den Fingern hatte sie die Schamlippen von Nana leicht auseinandergezogen, ihre Zunge umkreisten die hervorgetretene Klitoris, die wie eine feuchte Perle glänzte. Und im Takt mit Nanas aufbäumenden Unterleib bewegte sich ihr herrlicher Hintern rhythmisch vor und zurück, wobei sich durch die vorbeugende Knielage die Pobacken wie zu einer Einladung leicht öffneten.
Bill verspürte die Glut ihrer heißen Körper, der Anblick, die berauschenden Düfte löschten sämtliche Reste noch vorhandener Vernunft. Er reckte sich vor und drückte seinen Mund küssend auf den Anus der Französin.
Doch wie von einer Schlange gebissen zuckte die Französin zusammen, blitzschnell warf sich neben seine Frau, wobei sie laut schrie
„Non, Non!“
Völlig erschrocken von ihrer Reaktion sprang Bill auf, wobei er auf seinen Bademantel trat und rückwärts taumelnd auf seinen Hocker fiel.

 „Langsam, bleib sitzen“, rief Nana im zu, mit beschwörendem Blick hinzufügend „Bitte Bill“.
Sie rutschte etwas herunter und ihm kniend ihren Hintern zuwendend, küsste sie die Vagina der Französin, so als ob sie nun ihren Hintern als Entschädigung anbot.
Der Schreck hatte seinen Verstand wieder etwas normalisiert. Er kam sich ja fast wie ein Vergewaltiger vor.
Ein ausgeprägter Hintern einer attraktiven Fra reizte ihn eigentlich mehr als ihre Scham. Es war seine verborgene Sehnsucht.
Wie gerne hätte er den Po seiner Frau liebkost, sie von hinten genommen. Doch sie hatte sich ihm schon entzogen, wenn er nur vorsichtig tasten wollte. Und nicht ein einziges Mal hatte sie ihm so schamlos, offen ihren herrlichen Hintern präsentiert, dazu noch im vollen Lichtschein. Und jetzt, trotz Beleuchtung, seiner Nähe sowie des direkten Hinstarrens beeinträchtigten es ihre Lust in keinster Weise.
Im Gegenteil, in aller Selbstverständlichkeit führten sie ihm überdeutlich, belehrend vor, was er bisher vermasselt, so nie gesehen, aber immer sehen und machen wollte.
Was dachte eigentlich die Französin, wer sie war, oder seine Frau? Sie geilten ihn auf aber er durfte nicht mitspielen?
Hatten sie vergessen, dass er der Ehemann war und was gemeinsam bedeutete?
So nicht dachte er ärgerlich, beugte sich vor und in Erwartung einer heftigen Abwehreaktion presste er blitzschnell seine Lippen auf den Anus seiner Frau. Doch zu seiner Überraschung behielt sie, während seine Zunge ihren Anus berührte, sich nur leicht wiegend die gebückte Position, als ob sie es erwartet hätte. Erst als er nach zwei, drei aufregenden Herzschlägen mit seinen Händen an ihrem Po griff, legte sie sich ohne Hast an die Seite der Französin.

„Be patient“, sagte sie leise mit triumphierender Mine. Von nun an konnte er nicht mehr zurück. Er war in die Falle gegangen.

Ihre Worte wirkten wie Balsam auf Bills Seele, sein Ärger verflog, ein leichtes Lächeln entfaltete sich in seiner Mine, und mit fester Überzeugung, dass alles seinem genialen Geist zu verdanken war, setzte er sich zurück auf den Hocker.
Doch diesmal mit weit geöffnetem Bademantel, deutlich an seinem steifen Penis spielend, der ob des Geschehens, schier zu platzen schien. Er hatte gewonnen und brauchte sich nie mehr zurückzuhalten.
Die beiden sahen sich lächelnd, wissend an, und in aller Selbstverständlichkeit zeigten sie ihm, Frauen lieben anders. Und, dass es nicht nur ungeahnt einfallsreicher, sowie besser war, wurde ihm nebenbei auch schmerzhaft bewusst gemacht.
Intensives Zungensaugen, Küssen, Klitoris und Brustwarzen lutschen, knabbern, zwicken und Hintern streicheln, schien schon wildeste Orgasmen auszulösen. Und das dieses ständige Geknutschte, fühlendes Tasten eindringender Finger, scheinbar Penis ersetzend, an Stellen fummelten, von denen er niemals erwartete hätte, dass auch Frauen sie suchten, endlos dauerte, hatte er ebenfalls nicht erwartet.
Doch während die beiden Mädchen sich einem ihn unbekannten, hemmungslosen Sex hingaben, bestraften sie ihn weiterhin mit Ignoranz.
Mehrmals war er aufgestanden, versuchte einen kleinen Kuss auf ihre Weiblichkeit zu hauchen, aber mit abwehrenden Gesten hatte die Französin bedeutet, sie oder sogar seine eigene Frau zu berühren.
Er war zum Zusehen verurteilt, sein Plan sah anders aus.
Bei Bill bauten sich Wut und Eifersucht auf. Aber gleichzeitig ärgerte er sich mehr über sich selbst, seine Unkenntnisse, Stümperhaftigkeit, Nanas Frigidität zugeordnet zu haben, es vermischte sich mit immer stärker werdenden Drang, mitmischend, ejakulieren zu können.
Aber die beiden würdigten seinem Penis, der sich im offenen babyblauen Frottee steif nach oben präsentierte, kaum eines Blickes.
Und trotz fast übermächtigem Zwang berührte er ihn kaum, er wollte nicht vorzeitig spritzen.
Für ihn war es ein Lustgewinn, wenn er in Nanas Gesicht ejakulierte, aber er wollte auch Nana sanktionieren. Sie mochte es nicht, weil es oft bis in die Haare gelangte und sie verklebte.
Aber als nach einer gefühlten Stunde, durch Dauererektion sein Penis stark zu schmerzen anfing, klare Sehnsuchtstropfen die Eichel glitschig werden ließen, war es ihm unmöglich, sich weiter zu beherrschen.
Sein Blut dröhnte im Kopf, er musste jetzt ejakulieren oder er würde einen Hirnschlag erleiden, war er sich sicher. Er stand auf, wankte zu seiner Frau hinüber und fing vor ihren Augen an zu onanieren.
Aber da suchte seine Frau plötzlich den Blickkontakt.

„Come Darling“, sagte sie heiser räuspernd.

Doch bevor er sich neben ihr niederlassen konnte, richtete sie sich auf, zog den geöffneten Bademantel von den Schultern, griff seinen Penis und nahm ihn festsaugend in ihren Mund. Während sie mit der Hand seine Hoden knetete, umkreiste ihre Zunge den Rand seiner Eichel, die ihn wie leichte Stromschläge reflexartig auf die Fußspitzen wippen ließen. Und nach noch nicht einmal einer Minute, ihr saugen bis in die Hoden spürend, explodierte er unter impulsartigen Rückenschmerzen heftig in ihrem Mund.
Die Französin hatte sich ebenfalls aufgesetzt, ihren Kopf dicht an den seiner Frau gerückt und fasziniert zugesehen.
Bills Penis war gerade aus ihrem nassen Mund gerutscht, als sie Nana fordernd an sich zog. Sie schien es kaum erwarten zu können ihre tropfenden Lippen ab zu küssen, ihm scheinbar andeutend, zumindest teilweise willkommen zu sein.
Als wäre er die Treppen zum Appartement hochgerannt, wackelten Bills Beine, sein Herz schlug heftig und erschöpft ließ er sich neben seine Frau auf das Bett fallen.
Nun vom Druck befreit klärte sich sein Verstand langsam wieder, zusammen mit dem schmerzlichem Bewusstsein, dass es ihm niemals gelingen würde, dieses Feuer seiner Frau zu entzünden.

Ihm zulächelnd waren die beiden hastig aufgestanden und hüpfend im Bad verschwunden, indem sich auch Toilette und Bidet befanden.
Bill sah ihren wackelnden, nackten Hintern nachdenklich hinterher. Die alles akzeptierende Sucht der Erregung hatte ihn zusammen mit der Ejakulation verlassen.
War es wirklich seine Frau, die dort mit einem Mädchen hinter der Tür verschwand. Wollte er wirklich eine Frau haben, die sich so aufführte, morallos an wildfremden Muschis saugte?
Er hüllte sich in den blauen Fließmantel und auf schwachen Beinen wankte er zur Hausbar. Ich darf nicht so viel saufen, erst einmal mussten seine Gedanken wieder klar werden, ermahnte er sich selbst. Er öffnete eine Flasche Coca Cola und erinnernd zurückblickend setzte er sich auf den nebenstehenden Stuhl.
Als seine Frau damals endlich seinen vielen Heiratsanträgen zugestimmt hatte, war ihm natürlich bewusst gewesen, dass ihre Hauptmotivation sein Reichtum war. Aber sich nach einer möglichst guten Partie umzusehen, um für das Alter bestens versorgt zu sein, war in den USA so selbstverständlich, wie Kaugummi unterm Kinositz. Es war nun mal Realität, fast alle zahlten irgendwie für Sex. Und purer Sex scheidet die Geister nicht wie bei Fruchteis. Er musste einfach nur gefallen, denn er kommt vor der Liebe.
Sie gibt ihm ihre Weiblichkeit und er ihr sein Geld, so lautet das allgemeine Credo. Aber es war kein faires Geschäft gewesen, er hatte ungleich mehr gezahlt, als Nana ihm gegeben hatte.
Aber wie er nun erkennen musste, war er selbst Schuld gewesen.
Dass Sex und Lust zu den größten Energiequellen gehört, die dem Körper zur Verfügung stehen, war ihm natürlich bekannt. Was für ihn aber nicht zwangsläufig bedeutete, immer und unbedingt penetrieren zu müssen. Es hatte oft genügt Nana nur zu berühren, sie zu lecken, den Duft aufzusaugen, seine massiven Ejakulationen über dem Po, zwischen ihren Brüsten oder im Gesicht beobachten zu können. Natürlich wollte er ebenfalls erfüllenden Sex, dass sie sich ihm völlig öffnete, ihm vertraute und sie auch penetrieren.
Doch wie er nun erkennen musste, war er zwar auch körperlich mit ihr zusammen gewesen, aber so eine vertrauende, offene Intimität, wie mit der Französin, würde er niemals erreichen können.
Das war die Realität, nicht sein Plan oder unwissende, dümmliche Männer Fantasien und mittelalterliche Moral für arme.
Bill war weder dumm noch gesellschaftlichen Zwängen unterworfen, er war reich genug, um so leben zu können, wie es ihm Spaß machte, er brauchte nur seine Frau, alle andern konnten ihm den Allerwertesten küssen.

Bill nahm noch einen Schluck Cola und fing an, umzudenken.
Seine Frau war weder Prüde noch Frigide, sie war sogar das absolute Gegenteil.
Und wenn sie nur mit Hilfe von Mädchen Lust empfinden konnte, würde er sich eben umstellen. Er verspürte keinerlei moralische Bedenken, auch ausgesuchte Bi Mädchen unter Beachtung bester Gesundheit für erotische Dates großzügig zu entlohnen.
Doch einen Lover würde er nie verzeihen, es würde das Ende ihrer Ehe bedeuten.
Was war er doch für ein alter, blöder Trottel, so die Zeit vertrödelt zu haben, rügte er sich selbst.
Fest entschlossen dieses von heute an zu ändern, lehrte er mit zwei Schlucken seine Cola und bekräftigte es mit einem heftigen Rülpser.

Bills zukunftsweisende, erfreuliche Gedankengänge wurden kichernd unterbrochen, als seine Frau mit der Französin von der Toilette zurückkam. Die beiden zogen den Hocker vom Bett an die Bar und in völliger Nacktheit setzten sie sich ihm gegenüber.
Obwohl ihre Körper in der schwachen Beleuchtung noch duschfeucht schimmerten, war ihr Make-up, so perfekt, als ob sie sich bei America's  Next Top Model bewerben wollten.. Ein schwacher Duft von Yves Saint Laurent, Opium, wehte zu ihm herüber, verstörend unschuldig, doch brandgefährlich.
Im Bad hingen doch zwei Bademäntel, überlegte er etwas irritiert, es war so ungewohnt. Bills suchte Nanas Augen, sie strahlten ihn glücklich und dankbar an. No Go würde sie sicherlich nicht mehr sagen.

 „Cola?“, fragte er erleichtert.
Die beiden nickten zustimmend, und ihre Brüste wackelten im Takt, seinen Testosteron Spiegel wieder ansteigen lassend..
Was für ein überwältigender Anblick zu den langweiligen Gemälden seiner Behausungen, fuhr es ihm durch den Kopf.
Mit der Gewissheit von nun ab, öfter ähnlich reizende Ansichten genießen zu dürfen, stand er steifbeinig auf, nahm zwei Flaschen Cola, zwei Gläser aus der Hausbar, füllte sie auf und reichte sie den beiden.
Durstig nahmen die beiden einen großen Schluck und noch mit Cola feuchten Mund küssten sie sich zärtlich, ihren Lipgloss zerstörend.
Ihr scheinbar seit Geburt vorhandenes Vertrauen, der Gleichklang von Intimität und Gefühlen stand wie ein Elefant im Raum.
Sie schienen knisternde Impulse auszusprühen, weckten wieder seine Eifersucht.
Jedoch nur einen kleinen Moment später, realisieren, dass der Anblick der Französin sowie ihr Zusehen seiner Ejakulation einen größeren Lustgewinn brachte, als er vermutet hatte, jubelte er innerlich, ein Wunder,Vive la France!“
War er bisher der Auffassung gewesen, nur noch auf seine Frau und ihre Brüste fixiert zu sein. Doch der knackige Jungen Po der Französin hatte eigentlich sogar mehr gereizt, und ihre tiefen Küsse mit Nana, nachdem er in ihrem Mund gekommen war, erschien ihm äußerst bedeutsam. Vielleicht wollte sie keinen Umweg.

Derweilen die beiden ausgelassen mit Händen fuchtelnd, debattierten, welches, wo oder was für Tattoos sogenannte IT-Girls sich stechen ließen, überlegte Bill angestrengt, wie er die Französin weiterhin einbeziehen könnte.
Ihren Aufenthalt in Nizza konnte er nicht verlängern, er hatte in Miami einen wichtigen Termin, bei dem es um einen Millionenauftrag ging, den er nicht verschieben konnte.
 „Warst du schon mal in Amerika“, fragte er beginnend eventuelle Möglichkeiten zu eruieren, die Französin gewinnend ansehend.
 „No Monsieur“, antwortete sie freundlich, verwundert.
 „Ich heiße Bill“, antwortete er lachend.
 „Ich weiß“, antwortete sie ebenfalls lachend auf Zana zeigend, „aus Miami“, hinzufügend.
 „Aber Miami, oder die Keys sind nicht Amerika, es ist multikulturell, viele Intellekte und Promis leben dort“, entgegnete er lockend.

Seine Frau aufmerksam beobachtend, ob sie seine Absichten durchschaute oder ablehnende Eifersucht entstand, fing er an zu prahlen.
Stolz berichtete er von seinem Besitz, vom Anwesen in Key Largo, seiner 29foot Jacht, dem Penthouse in Miami, mit Blick auf Meer und Ocean Drive, die Nr. 1 in Miami. Doch zu seiner Überraschung schlug seine Frau  noch in die gleiche Kerbe, und als sie auf die vielen Stars sowie Millionäre en masse, hinwies, wie beiläufig sagte,
 „Willst du uns nicht besuchen, wir würden uns freuen“, und ihr einen Kuss auf dem Mund gab, wusste er, seine Träume würden in Erfüllung gehen.
Euphorisch lud nun Bill die Französin, Pardon France, wie er sie jetzt nannte, nach Florida ein. Wobei er aber nicht vergaß, dass es Nanas Wunsch entsprach sowie gleichzeitig darauf hinwies, dass die Einladung selbstverständlich auch ein Nonstop Hin und Rück Flug Ticket beinhaltete.
 „First class“, hatte er überdeutlich betonend, hinzugefügt, dabei hoffend, dass sie verstand, was er dafür in Florida erwartete.

France war aufgesprungen und umarmte ihn wie wild geworden, wobei ihre abstehenden Brustwarzen wie zufällig seinen Mund berührten.
Auch wenn es nicht ihr Po war, Bill wusste, dass sie ihn verstanden hatte.
Aber auch France, mit ihrem untrüglichem Gespür für Geschäfte, hatte erkannt, dass sich neben lustvollen, freundschaftlichen Beziehungen, weitere einträgliche Möglichkeiten ergeben könnten.
Sie wusste, dass ich auch Autos aus den USA importierte.

 „Danke für die Einladung Bill, aber nur unter einer Bedingung“, sagte sie bestimmend.
 „Vorher müsst ihr uns noch in Cap Ferrat besuchen. Ich möchte euch meine Freundin und ihren Mann vorstellen. Ohne ihre Zustimmung kann ich, und will es nicht.. Wir drei leben zusammen“.
Bill hatte sie etwas verblüfft angesehen, was meinte sie mit zusammenleben. Doch bevor er Fragen stellen konnte, hatte France schon geantwortet.

 „Ich weiß, Promiskuität liegt außerhalb der allgemeinen Moralvorstellungen, aber so sind und so bleiben wir. Doch es besteht keinerlei Bedingung sich uns anzuschließen“, sagte sie unmissverständlich klarstellend, auf seine Frau zeigend.

 „France mein Schatz, Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben“, antworte Bill in Anlehnung an ein Zitat von Edith Piaf. Zitat, denn er war derselben Meinung. Die Französin schien ja noch verrückter zu sein als er.
Er sah fragend zu seiner Frau hinüber, die ihm nickend gegenübersaß und ihre Brüste nickten ja sagend mit. Es war eindeutig, sie wollte es,
er auch und sie sollte es auch bekommen.
Schließlich war doch alles sein genialer Plan gewesen, oder nicht?

 „Ok France, wir kommen, wo wohnt ihr?“

Und so lernte ich etwas später Bill und seine Frau kennen.

Dass es mein Leben kosten könnte, hatte ich allerdings nicht vermutet.

Ende Leseprobe. Als Autor hoffe ich natürlich insgeheim, dass Sie das gesamte Buch mit gleichem Amüsement lesen werden, wie ich beim Schreiben. Nobody is perfect !  
H.Michael Martin












































Michael Martin * Weigelstr.4 * 34117 Kassel
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