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Leseprobe schamlust, it ain´t gonna lick itself. Hot Crime


Kapitel 1 Gepaeckausgabe Airport London:
 
 
Warten hasste ich wie die Pest.
Sonntagmittag hatte die B747 der British Airways sanft, wie es nur gute Piloten machten, auf dem zweiten Runway des London-Heathrow aufgesetzt.
Es nieselte leicht, es war diesig, aus der hellen Sonne Floridas kommend, sah es aus, als ob jemand den Lichtschalter ausgeknipst haette.
Nun war schon ueber eine halbe Stunde vergangen, seitdem die ersten Gepaeckstuecke auf dem Ausgabeband aufgetaucht waren.
Genauer gesagt, ich wartete noch auf die blaue Sporttasche.
Meinen schwarzen Polypropylen-Koffer, sowie die zwei pinkfarbenen meiner Frau, hatte ich schon vor zehn Minuten vom Rollband genommen, nur die Tasche fehlte noch.
Ich war ueber meine Bloedheit veraergert, es war wirklich ein großer Fehler gewesen, mich auf die Zusage der Security Tante zu verlassen.

Automatisch wanderte mein Blick zu Sylvia hinueber, die mit ausgestreckten Beinen auf einer Bank am Rande der Halle mehr lag, als saß.
Ihr gleichmaeßiges Gesicht erinnerte an die Bardot in den Siebzigern, die weiße, Diesel Stretch Jeans saß wie angegossen, ihre schmalen Endlosbeine noch betonend.
Trotz der Floridasonne war ihr Teint hell geblieben, ihr langes, hellblondes Haar reflektierte silbrig in der Halogen Beleuchtung der Ankunftshalle.
Ihr Pony war klassisch, gerade geschnitten, die Haare fielen glatt bis zur Mitte der babyblauen Strickjacke mit dem rosa Reißverschluss und auf gesticktem MIAMI Logo. Die Fueße mit den weißgoldenen Chucks wippten nervoes.
Wegen ihrer Halblage sowie dem geoeffneten Reißverschluss waren die Seiten der Jacke zurueckgerutscht, durch den duennen Feinripp des Versage Shirts, zeichneten sich die Konturen ihrer Brueste sowie die dunkleren Areolen, deutlich ab.
Sie sah in Richtung Ausgang ihre Lippen waren zu einem Laecheln leicht geoeffnet.

Ich folgte ihrer Blickrichtung und sah ein großes Maedchen mit auffallendem schwarzen Eyeliner und Lippenstift. Sie stand an der Tuer zur Zollkontrolle und schien auf etwas zu warten.
Das Maedchen war sehr schlank, ich schaetzte sie auf Anfang 20 und 180 Zentimeter. Unter einem offenen, knoechellangen, tuerkisfarbenen Trenchcoat trug sie ein pinkfarbenes Mini Strickkleid, das sich eng um ihre vollen Brueste und die schmale Taille schmiegte.
Die Hoehe, sowie Konturen ihres Busens, ließen perfekten, chirurgischen Eingriff vermuten.
Sie sah hinreißend sexy aus.
Ihr Blick wanderte pruefend durch die Halle, und als sie auf den von Sylvia traf, meinte ich ein kurzes Aufblitzen ihrer Augen erkannt zu haben, als sie zaghaft ihr Laecheln erwiderte.
Sie zoegerte kurz, als ob sie ueberlegte zu ihr herueber zu gehen, doch mit einem bedauernden Ausdruck drehte sie sich um und verließ durch die Glasschiebetuer die Ankunftshalle.
 
Obwohl es mehr meinen subjektiven Wahrnehmungen entspringt, bin ich ueberzeugt, dass einige auserwaehlte Frauen ueber eine besondere Gabe oder magische Abstrahlung verfuegen, die es ihnen ermoeglichte, Neigungen oder Gedanken zu fuehlen und zu senden.
Trotz ihrer 32 Jahre erweckte Sylvia mit ihrer schlanken Figur sowie dem flippigen Outfit, den Eindruck eines juengeren Maedchens.
Sie verspruehte immer noch den Reiz der Jugend.
Als ich sie zum ersten Mal sah, tanzte sie halb nackt auf einer kleinen, verspiegelten Buehne. Sie war eine von sechs Show-Girls eines sehr exklusiven Privat Clubs, in den mich ein Mann eingeladen hatte, den ich eigentlich vergessen wollte, aber nicht konnte, weil es mein Leben umgekrempelt hatte.
Ihr Auftritt in fluoreszierender, weißer Unterwaesche gipfelte darin, dass sie nach Wegwerfen der Waeschestuecke, mit Ausnahme von Nylons, Strapse und High Heels, ihre langen Beine spreizte und in einer Art rueckwaertigem Spagat, erschaudernd zu Boden sank.
Dabei bewegte sie ihren perfekten Koerper mit geschmeidigen, reizvollen Bewegungen und einer unschuldiger Grazie, als ob sie den eigentlichen obszoenen Charakter dieser Vorfuehrung nicht zu bemerken schien.

Bei dieser Art von Kuenstlerinnen hatte ich bisher immer meine eigenen Rueckschluesse gezogen. Nicht dass ich etwas gegen diese Maedchen habe. Im Gegenteil, mit einer Handvoll bin ich sogar gut befreundet, denn ich habe festgestellt, dass man sich auf einige mehr verlassen konnte, als auf die so genannten Anstaendigen.   Allerdings hatte ich eine sexuelle oder tiefere Beziehung mit diesen Taenzerinnen, Modellen, oder wie immer sie sich nannten, niemals auch nur in Erwaegung gezogen.
Doch Sylviana, wie ihr vollstaendiger Name lautete, war nicht so wie die anderen. Fuer mich umgab sie eine Aura jugendlicher Unschuld und ich hatte nicht den geringsten Zweifel, dass sie in ihrer Darbietung mehr, als nur ein naives Vorzeigen ihres Koerpers, sah.
Sie war in der Tat so entzueckend unschuldig gewesen, dass sie mich ueber ein halbes Jahr nicht an sich herankommen ließ. Bis zu jenem Sonntagabend, als ich sie zu mir nach Hause einladen durfte.
Mit Hilfe von siebzig Teelichtern, Elvis, Roy Orbinson, zwei Dutzend Scampis, Aioli, ofenfrischem Baguette sowie zwei Flaschen Champagner Perrier Floer, konnte ich sie endlich erobern.

Ich konnte mein Glueck kaum fassen, ich war immerhin sechsundzwanzig Jahre aelter. Sie war damals erst achtundzwanzig, doch noch so jung und naiv. Danach lernte ich Sylvia kennen, wie sie wirklich war.
Alles andere als naiv und unschuldig jung, sondern mit bewusstem Baby Doll Raffinesse.
Und es funktionierte immer noch perfekt.      
Der unschuldige, herausfordernde Blick, mit feucht schimmernden, alles versprechenden, roten Lippen. Mit der Grazie ihres biegsamen Koerpers oder die sich beim Vorbeugen, zufaellig oeffnende Bluse.
Ihr konnte keiner widerstehen den sie haben wollte.

Schon damals hatte sie ganz bestimmte, sorgfaeltig ueberlegte, unzweideutige Vorstellungen, von dem, was sie im Leben erhoffte.
   „Ich will unabhaengig und reich sein“, hatte sie geantwortet, als ich sie fragte.
   „Was ist reich?“
   „Einfach soviel Geld, um nicht mehr arbeiten muessen, ab und zu mit meiner Freundin in der Welt herumzureisen. Beim Karneval in Rio auf einem Festwagen ganz oben zu tanzen und die First Class waere natuerlich auch nicht so schlecht“, hatte sie in sich hinein gelacht.
   „Aber ich brauche kein Schloss oder Klunkern, wie die Taylor. Auch kein Leben im goldenen Kaefig in Monte Carlo oder Bel-Air. Ein kleines Haus am Meer wuerde schon genuegen. Ich bin nicht so materiell eingestellt, wie alle glauben, aber ohne Geld bist du in dieser Welt verloren. Es schenkt dir niemand etwas, du musst es dir nehmen. Glaub mir, ich weiß es aus Erfahrung.
Doch das Allerwichtigste ist, genug Geld zu haben, um nicht allein oder in der Gosse zu sterben“.
 
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